A woman at sunrise surrounded by symbols of movement, rest, community and a healthy heart

Ihr Leib, ein Tempel Gottes: Ein sanfter Anfang für ein gesundes Leben

Für die eigene Gesundheit zu sorgen, ist weder Eitelkeit noch Angst. Es ist Haushalterschaft über ein Geschenk. Ein sanfter, gnädiger Anfang, eine kleine Gewohnheit nach der anderen.

Viele von uns denken erst an ihre Gesundheit, wenn etwas schiefgeht. Andere fühlen sich jedes Mal schuldig, wenn sie Ratschläge zu Ernährung oder Bewegung lesen. Die Bibel bietet einen besseren Ausgangspunkt: Unser Leib ist ein Geschenk Gottes, und für ihn zu sorgen, gehört dazu, wie wir Gott ehren.

„Oder wisset ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer selbst. Denn ihr seid teuer erkauft; darum so preist Gott an eurem Leibe und in eurem Geiste, welche sind Gottes.“ (1. Korinther 6,19-20, Luther 1912)

Paulus schrieb diese Worte zuerst über sexuelle Reinheit, aber der Grundsatz reicht weiter. Wenn Gott in uns wohnt, ist es nicht gleichgültig, wie wir mit unserem Leib umgehen. Nicht weil wir uns Gottes Liebe durch Gesundheit verdienen, sondern weil wir dankbare Verwalter dessen sind, was er uns gegeben hat.

Gesundheit betrifft den ganzen Menschen

„Mein Lieber, ich wünsche in allen Stücken, daß dir's wohl gehe und du gesund seist, wie es denn deiner Seele wohl geht.“ (3. Johannes 2, Luther 1912)

Johannes verbindet in seinem Wunsch Leib und Seele. Gesund zu leben heißt nicht nur Gewicht oder Essen. Dazu gehören Ruhe, Beziehungen, ein friedlicher Sinn und ein lebendiger Glaube.

Klein anfangen und freundlich mit sich sein

Große Vorsätze scheitern oft schon im Februar. Kleine, beständige Gewohnheiten bleiben. Wählen Sie einen Bereich und gehen Sie einen Schritt:

  • Essen: Nehmen Sie täglich eine Portion Gemüse oder Obst dazu.
  • Trinken: Haben Sie eine Wasserflasche dabei und füllen Sie sie zweimal nach.
  • Bewegen: Gehen Sie fünfzehn Minuten spazieren, vielleicht betend.
  • Ruhen: Gehen Sie an drei Abenden dieser Woche eine halbe Stunde früher ins Bett.
  • Verbinden: Essen Sie mit einem Freund oder einem Familienmitglied, ohne Handy.

Dankbarkeit statt Schuldgefühl

Wenn Sie Ihre Gesundheit vernachlässigt haben, wartet Gott nicht darauf, Sie zu verurteilen. Beginnen Sie mit Dank: für ein Herz, das schlägt, für eine Lunge, die atmet, für Essen auf dem Tisch. Dankbarkeit ist ein gesünderer Antrieb als Scham, und sie hält länger.

Gesundheit ist nicht das höchste Gut

Manche treue Christen leben mit Krankheit oder Behinderung, die keine Änderung der Lebensweise heilen kann. Gesundheit ist ein Geschenk, das wir verwalten, kein Götze und kein Maßstab geistlicher Reife. Unsere Hoffnung liegt letztlich in Christus, der einmal alles neu machen wird.

Ein Schritt für diese Woche

Wählen Sie einen der fünf kleinen Schritte. Schreiben Sie ihn auf, bitten Sie Gott um Hilfe und probieren Sie ihn eine Woche lang jeden Tag.

Dieser Artikel ist eine allgemeine Ermutigung, keine ärztliche Beratung. Wenn Sie eine Erkrankung haben, schwanger sind, Medikamente nehmen oder Ihre Ernährung, das Fasten oder Ihre Bewegung stark verändern möchten, sprechen Sie bitte zuerst mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Zum Weiterlesen (auf Englisch)

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